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Warum gehen die TNAS-Festplatten nicht in den Ruhezustand?

Der Festplatten-Ruhezustand ist eine der Kernfunktionen von TOS, die Energie spart, Geräusche reduziert, den Verschleiß im Leerlauf verringert und die Lebensdauer verlängert. Wenn die Festplatte innerhalb der eingestellten Leerlaufzeit keine Daten liest oder schreibt und keine Hintergrundaufgaben ausgeführt werden, wechselt sie automatisch in einen stromsparenden Ruhezustand. Wenn TNAS-Festplatten nicht automatisch in den Ruhezustand wechseln, handelt es sich nicht um einen Hardwarefehler, sondern meist um Störungen durch Hintergrunddienste, Anwendungen, Systemaufgaben oder externe Geräte. Diese Anleitung hilft Ihnen, den Ruhezustand schnell zu beurteilen und die Ursache des Problems zu finden, auch für Anfänger einfach zu bedienen.

Anwendbare Modelle:

Alle Modelle

I. Wichtige Hinweise

  1. Verzögerung bei der Initialisierung des neuen Dateisystems: Ein neu erstelltes Dateisystem muss den Initialisierungsprozess abschließen, währenddessen die Festplatte nicht in den Ruhezustand wechseln kann. Die genaue Dauer hängt von der Festplattenkapazität ab: Das Btrfs-Dateisystem benötigt 24-48 Stunden für Protokoll- und Balance-Vorgänge; das ext4-Dateisystem benötigt 12-24 Stunden für die verzögerte Initialisierung. Wenn während der Initialisierung eine große Anzahl von Dateien kopiert wird, verlängert sich die benötigte Zeit entsprechend. Wenn Sie weitere Informationen zu Protokollen und Balance benötigen, besuchen Sie bitte https://wiki.archlinux.org/index.php/Btrfs
  2. Ruhezustand-Anzeige: Nachdem die Festplatte in den Ruhezustand gewechselt ist, leuchtet die Festplattenanzeige des Geräts dauerhaft und schaltet sich nicht aus. Beurteilen Sie den Ruhezustand nicht falsch nach der Helligkeit der Anzeigeleuchte.
  3. Methode zur Beurteilung des Ruhezustands: Berühren Sie das Gehäuse des TNAS-Geräts mit Ihrer Hand. Wenn Sie die Vibration der laufenden Festplatte nicht spüren können, bedeutet dies, dass die Festplatte erfolgreich in den Ruhezustand gewechselt ist; wenn eine kontinuierliche deutliche Vibration vorhanden ist, befindet sie sich nicht im Ruhezustand.

II. Fehlerbehebung bei den Ursachen für das Fehlschlagen des Ruhezustands

(I) Desktop

  • Debug-Modus: Einmal aktiviert, muss das System kontinuierlich Debug-Protokolle schreiben, was Festplattenlese- und -schreibvorgänge beansprucht.
  • Globale Suche: Wenn Indexordner hinzugefügt wurden, werden beim Zugriff darauf automatisch die Indexdateien aktualisiert.
  • Sicherheitsberater: Während des Scans werden verschiedene Systemdienste erkannt, wodurch die Festplatte aufgeweckt wird.

(II) Dateiverwaltung

  • Zugriff auf die Dateiverwaltung: Das System muss während des Zugriffs dateibezogene Informationen lesen.
  • Durchführen verschiedener Dateivorgänge: Das Hochladen, Herunterladen, Verschieben oder Kopieren von Dateien löst den Festplattenbetrieb aus.

(III) Speicherverwaltung

  • Zugriff auf die Speicherverwaltung: Während des Zugriffs ist eine Echtzeitabfrage von Festplattenstatusinformationen erforderlich.
  • Das Volume befindet sich in einem herabgesetzten, abgestürzten oder abnormalen Reparaturzustand, und das System setzt die Selbstprüfung im Hintergrund fort, was die Aktivierung des Ruhezustands verhindert.
  • Auf dem Gerät wurde kein Volume erstellt, und die Festplatte befindet sich kontinuierlich im Standby-Betriebszustand.
  • Externe USB-Geräte: Das Lesen und Schreiben von USB-Speichergeräten oder der Systemidentifikationsprozess wecken die Festplatte indirekt auf.
  • Überlastung der Speichernutzung löst den Austausch des virtuellen Festplattenspeichers aus (unzureichende RAM-Kapazität, Festplatte dient vorübergehend als Cache).

(IV) Zugriffsberechtigungen

  • Domäne: TNAS kommuniziert kontinuierlich mit dem Server, wenn es als Domänen-/LDAP-Client ausgeführt wird.

(V) Netzwerkdienste

  • IPv6 aktivieren: Das Netzwerk-Broadcast-Verhalten des Geräts weckt die Festplatte aus dem Ruhezustand auf.
  • Dateifreigabedienste: Nach der Aktivierung von SMB, FTP, NFS, Rsync oder WebDAV wecken Broadcast-Pakete und Geräteerkennung im lokalen Netzwerk die Festplatte auf.
  • Der Windows Media Player-Netzwerkfreigabedienst ist im lokalen Netzwerk aktiviert, was eine kontinuierliche Reaktion der Festplatte auslöst.
  • Remote-Verwaltungsdienste: Nach der Aktivierung von SSH, Telnet oder SNMP müssen Netzwerkanfragen kontinuierlich überwacht werden.
  • VPN aktivieren: Hintergrundnetzwerkprozesse laufen kontinuierlich.
  • Medienindizierung aktivieren: Der Systemhintergrund aktualisiert kontinuierlich Indexdateien.
  • Remote-Zugriffsdienste: Durch Aktivieren der DDNS-Domänennamenauflösung oder des TNAS.online-Remote-Zugriffs werden Daten kontinuierlich synchronisiert.

(VI) Allgemeine Einstellungen

  • NTP-Dienst aktivieren: Regelmäßig mit dem Netzwerkzeitserver synchronisieren.
  • Benutzerdefinierte geplante Aufgaben: Aufgaben wie das Leeren des Papierkorbs oder geplante Skripte.

(VII) Systeminformationen

  • Zugriff auf „Systeminformationen >> Geräteüberwachung“: Muss Festplattenbetriebsdaten in Echtzeit abrufen.
  • Kontinuierliche Ressourcenüberwachung aktivieren: Die Festplatte muss kontinuierlich Überwachungsdaten auf die Festplatte schreiben.

(VIII) Clients

  • TNAS PC: Suchen nach Geräten oder Fernzugriff auf Geräte.

(IX) Anwendungen

  • Cloud-Synchronisierungsanwendungen: CloudSync und andere Cloud-Festplatten-Synchronisierungstools synchronisieren Daten kontinuierlich im Hintergrund.
  • Download-Anwendungen: Transmission, qBittorrent, Aria2 und andere Tools haben Hintergrundprozesse, die kontinuierlich laufen, auch wenn keine Download-Aufgaben vorhanden sind.
  • Mediendienstanwendungen: Plex Media Server, Emby Media Server und DLNA-Dienste scannen kontinuierlich Dateien und reagieren auf Wiedergabeanfragen.
  • Systemdienstprogrammanwendungen: DNS-Server, Proxyserver, Mailserver und die virtuelle Maschine VirtualBox laufen ständig im Hintergrund.
  • Verschiedene Drittanbieteranwendungen: Einige installierte Anwendungen lesen und schreiben kontinuierlich auf die Festplatte (z. B. Docker-Container, Datenbankdienste).

III. Schnelle Fehlerbehebungsschritte

Schritt 1: Warten Sie auf die Systeminitialisierung: Nachdem eine neue Festplatte, ein neues Speichervolume oder eine große Anzahl von Dateien kopiert wurde, warten Sie geduldig 12-48 Stunden, um die Initialisierung im Systemhintergrund abzuschließen. Vermeiden Sie in dieser Zeit häufige Bedienung des Geräts.
Schritt 2: Entfernen Sie alle externen Geräte: Trennen Sie alle an den TNAS angeschlossenen USB-Geräte, wie USB-Sticks und mobile Festplatten, um Störungen durch externen Speicher zu vermeiden.
Schritt 3: Schließen Sie Hintergrundanwendungen von Drittanbietern: Pausieren oder beenden Sie permanente Hintergrundanwendungen wie Docker, Download-Tools, Medienserver und CloudSync. Dies sind die häufigsten Störungen.
Schritt 4: Deaktivieren Sie nicht wesentliche Systemdienste: Deaktivieren Sie vorübergehend Nicht-Kerndienste wie IPv6, VPN, DDNS und NTP und behalten Sie nur grundlegende Dateifreigabefunktionen bei. Diese können später bei Bedarf wieder geöffnet werden.
Schritt 5: Statische Überprüfung des Ruhezustands: Stoppen Sie alle Geräteoperationen, warten Sie, bis das Gerät die voreingestellte Ruhezustandsdauer erreicht hat, und berühren Sie das Gehäuse, um nach Vibrationen zu fühlen. Keine Vibration bedeutet erfolgreichen Ruhezustand.

IV. Spezielle Notfalllösung

Wenn Sie die oben genannten Dienste und Anwendungen täglich nutzen müssen und diese nicht schließen möchten, aber Energieeinsparungen erzielen wollen, können Sie die Funktion zum geplanten Ein-/Ausschalten verwenden, um den Festplatten-Ruhezustand zu ersetzen: Konfigurieren Sie in den TOS-Systemeinstellungen feste Ein- und Ausschaltzeiten. Das direkte Ausschalten des Geräts während der Nichtnutzungszeiten spart Energie und schont die Festplatte, wodurch Störungen durch Hintergrundprozesse vollständig vermieden werden.

V. Feedback nach dem Kauf

Wenn die Festplatte nach der Fehlerbehebung gemäß den oben genannten Schritten immer noch nicht in den Ruhezustand wechseln kann, reichen Sie bitte direkt Feedback gemäß dem folgenden Prozess ein.

  1. Öffnen Sie den TOS-Desktop, gehen Sie zu Technischer Support >> Problem-Feedback und erstellen Sie einen Systemdiagnosebericht.
  2. Senden Sie den Bericht an die offizielle After-Sales-E-Mail: support@terra-master.com .
  3. Das After-Sales-Team wird den Bericht so schnell wie möglich analysieren und mit einer exklusiven Lösung per E-Mail antworten.